Festnahmen an der Kotel
Waffenstillstand
Arzenu Olami hat einen neuen Vorstand
Unsere Arbeit ist ein Teil eines großen Ganzen. Wie wir in Deutschland versuchen viele andere, den Reformzionismus zu stärken. Koordiniert werden diese weltweiten Bemühungen aus einem Kreis besonders Engagierter, die den Vorstand von Arzenu Olami, unserer Mutterorganisation, bilden. Zum ersten Mal in der Geschichte stellen wir, stellt arzenu Deutschland, ein Vorstandsmitglied. Dr. Chayim Schell- Apacik ist seit kurzem zweiter Vorsitzender von Arzenu Olami. Wir gratulieren ihm herzlich zu der Wahl.
Wie in vielen jüdischen Organisationen ist auch bei Arzenu Olami ein starker nordamerikanischer Schwerpunkt zu beobachten, da dort auch ein großer Teil der Mitglieder lebt und viele Veranstaltungen stattfinden. Manchmal werden dadurch die Bedürfnisse von europäische Mitgliedern etwas vernachlässigt. Mit Chayim im Vorstand bekommen unsere Bedürfnisse und unsere Arbeit etwas mehr Gehör. Genau das zu erreichen, hat sich Chayim auch zum Ziel gemacht. Chayim ist nicht nur ein Gewinn für arzenu Deutschland sondern auch ein Gewinn für unsere europäischen Partner-Organisationen.
Wir wünschen Chayim viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe. Wir sind uns sicher, dass er Arzenu Olami stärken wird.
Was dazu gesagt werden muss...
In seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ scheint Grass die Ketten abzuschütteln, die ihm von der Gesellschaft auferlegt wurden, nun frei schreit er die „Wahrheit“ in alle Welt hinaus, ermuntert alle Menschen mit zu schreien: „Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden“.
In verschiedenen Zeitungen aus mehreren Ländern ließ Günther Grass dieses Gedicht abdrucken und hofft, viele Andere „vom Schweigen zu befreien“.
Vollkommen übersieht er hierbei, dass es die iranische Führung ist, die seit Jahren von der Vernichtung Israels spricht und wohl auch Terrorgruppen im Kampf gegen Israel unterstützt.
Vielleicht glaubt Günther Grass ja selber, dass er mit Israel verbunden sei. Tatsächlich zeigt er mit diesem Gedicht aber vor allem, dass er ein einziges Bild von Israel hat: Israel die böse Bedrohung für die Länder im Nahen Osten, Israel die Bedrohung für die Welt. Landesweite Diskussionen in Israel, die ein Freund Israels verfolgt hätte, interessieren ihn nicht, nicht die vielen Stimmen in Israel, die sich laut und deutlich gegen einen Krieg mit den Iran aussprechen, sowohl aus politischen Kreisen, dem Militär, aber vor allem auch aus der Zivilbevölkerung. Eine kürzlich von Israelischen Künstlern gestartete Kampagne „IRANIANS WE LOVE YOU“ demonstriert diese Stimmen sehr deutlich. 
(Quelle: http://www.israelovesiran.com/download/)
s. auch http://www.youtube.com/watch?v=7agK8MIJ3T0
Dass Günther Grass ascheinend ein weltfremdes Bild von Israel hat, ist schade, wahrscheinlich aber nicht mehr änderbar. Leider lässt er sich mit diesem Gedicht aber auch vor den Karren der Leuten spannen, die Israel ganz eindeutig hassen und nun eine intellektuelle Ikone mehr zum gepflegten Israel-Bashing heranziehen können. Unreflektiert werden sie seinem Ruf nachkommen und aus voller Brust schreien: „Israel gefährdet den Weltfrieden!“ Wen es interessiert, der findet gerade im extrem rechten und linken Spektrum der Politik schon jetzt solche Beiträge im Internet.
Besonders bedauerlich aber ist, dass ihm wohl viele Leser recht geben werden. Diese Menschen, die Israel nur von den 60 Sekunden aus den Nachrichten kennen, werden sein Wort glauben und nicht weiter nachlesen. Grade diesem Teil der Bevölkerung muss deutlich gesagt werden: Das Bild, das von Günther Grass gezeichnet wird, ist zu ungenau, es versucht zu stigmatisieren und vor allem ist es falsch.
Gilad ist frei - ein Kommentar
Ich gebe es zu, ich bin erleichtert, unendlich erleichtert. Gilad lebt! Schmächtig, eingefallen, gebückt, aber mit einem scheuen Lächeln. Als eingefleischter Skeptiker hatte ich es nicht glauben wollen. Dass der Tag kommen würde, an dem er lebend wieder zu Hause ist. Aber es ist geschehen.
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